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Angewinkelter Federhalter - selbst gebaut



Dieser Federhalter läßt sich individuell einstellen. Für die Spitzfeder ist er ein ideales Werkzeug und für Links- und Rechtshänder ohne Umbau (nur Umstecken der Feder) geeignet.

 

Idee und Anleitung (mit Zeichnungen und Foto) wurden von Karl Lehmann, Ratzeburg, für alle Interessierten zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Zeichnung Nr. 1:

Benötigt werden

- Rundholz, ca. 100 mm lang, Durchmesser ca. 12 mm
-
Gelenkstück von Rotring
-
alter Federhalter
-
Bohrer Durchmesser 9,5 mm

 

 

In einem Ende des Rundholzes eine Bohrung mit Durchmesser 9,5 mm vornehmen.

Das Gewinde vom Gelenkstück mit etwas Kleber versehen und in die Bohrung eindrehen.

Von einem alten Federhalter das Ende mit der Federhalterung absägen und in das Teil mit dem Innengewinde eindrehen.

 

Sollte der Federhalter zu dünn sein, mit etwas Isolierband umwickeln, so daß er stramm eingeraubt werden kann.

 

 

Zeichnung Nr. 2:

Benötigt werden

- Rundholz, ca. 100 mm lang, Durchmesser ca. 12 mm
-
Schlauch- oder Kabelschelle
-
Schraube M2 oder M3, 15 mm lang
-
Mutter, passend zur Schraube
- 2 Fächerscheiben, passend zur Schraube
- alten Federhalter

 

 

Das Rundholz wird auf einer Seite mit einem Schlitz (Nut) versehen, ca. 25 mm lang.

Auf jeder Lasche der Schelle eine Fächerscheibe legen. Diese sollen das Verdrehen der Schelle verhindern.

Das Rundholz wird mit einer Bohrung (Durchmesser 2, 5 bzw. 3,5 mm) im Winkel von 90° zum Schlitz (Nut) durchbohrt.

Den Federhalter in die Schelle stecken und so in den Schlitz (Nut) platzieren, daß die Schraube sich durchschieben läßt.

Mutter auf die schraube, anziehen, Feder einstecken und schreiben...

 

Sollte der Federhalter nicht fest genug in der Schelle liegen, ein Stück Weckgummi um den Federhalter legen und dann einspannen.

 

 

Karl Lehmann: "Hört sich alles schlimmer an, als es ist."
Dem kann sich schreibereien.de nur anschließen.